Ritterstraße 12-14

Der Bau aus rotem Klinker im zweiten der insgesamt drei Höfe ist das wohl eindrucksvollste Gebäude, auch da es den Hof vollständig umschließt. Vom ersten Hof ist nur ein Eckhaus aus gelbem Ziegel erhalten.
Ab 1873 wurden das Grundstück nachweisbar von der Metallwaren und Lampenfabrik "F. Butzke u. Co." als Produktionsstandort genutzt. Zumindest in der frühen Entwicklungsphase um ca. 1860 gab es auch ein Wohngebäude für den Zimmerermeister Eckhard auf dem Grundstück der Ritterstr. 12. 1888 folgte die Gründung der "F. Butzke u. Co. Aktiengesellschaft für Metallindustrie" mit weiteren Werkstätten/Fabrikgebäuden im Hof ab 1890. Später im 2. Weltkrieg musste der Standort als Munitionsfabrik und Lazarett herhalten.

Heute ist die Ritterstraße 12-14, unweit der ehemaligen Berliner Mauer, ein Ort für Start-Up-Unternehmen und Künstler sowie Kreative.

  • Restaurierung: seit 2006, Dachausbau 2013
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